postheadericon Neu: Zeitschrift “Couch” bietet Mode & Wohnen

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Spricht man über die Magazinlandschaft in Deutschland, lohnt es sich ebenso über das Weltall zu sprechen – so unendlich wirkt es scheinbar, denn hierzulande gilt selbst so mancher Blogger als Redakteur. Gut, der mediale Zugang ist größer geworden, das Internet reizt mit seinen Angeboten. Neben den renommierten Wochenmagazinen und Monatszeitschriften reihen sich Magazine ein, die für jedes Thema etwas zu präsentieren haben. In diese Reihe wird ein Neuling aufgenommen, aus professionellem Hause. Denn Gruner+Jahr, Verlag des Sterns, bringt ein neues Magazin auf dem Markt mit dem symbolträchtigen Namen “Couch”. 

Was es mit “Couch” auf sich hat, lässt sich unschwer schon am Namen erkennen. Irgendwas mit Wohnen hat es zu tun. Und so ist es auch. Denn Gruner+Jahr möchte mit “Couch” einen Mix aus Beauty, Lifestyle und Fashion auf den Markt bringen, der hinter dem Thema Wohnen aufgearbeitet wird. Und so findet man – oder besser geschrieben Frau – auf vielen Seiten schicke Bilder, unterlegt mit kleinen Textchen, das ein wenig an das bereits existierende Magazin “Schöner Wohnen” erinnert. 

Frauen sollen dabei die Hauptzielgruppe sein und werden, schließlich haben diese ja auch den besonderen Blick für die Ästhetik. Und so wird es in dem neu erscheinenden Heft darum gehen, der Frau Sachen zu präsentieren, wofür sie ein Auge hat. Es behält Tipps und Tricks für seine Leser. Wer allerdings auf schöne und lange Reportagen wartet, ist hier an der falschen Stelle, denn das Magazin wartet nur mit kurzen Texten auf und zeigt eher schöne große Bilder, die jede junge Frau wohl begeistern werden. Dazu werden noch ein paar Tipps und Tricks geliefert, wie man seine eigenen vier Wände am schönsten gestaltet. 

postheadericon Die neuen Make Up Trends

 Subbotina Anna - Fotolia.com

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Das Gesamtstyling ist erst vollendet, wenn das richtige Make-up aufgetragen ist. Nicht nur das. Es gibt Trends, die sich lohnen, vor allem, wenn es um Make-up Trends 2012 geht. Viele Frauen fühlen sich erst dann wohl, wenn sie Rouge und Wimperntusche aufgetragen haben. Das erfrischt zwar den Gesamteindruck für den Tag, aber für ein Abendstyling ist das zu wenig. Wer glänzen will, der sollte sich die kommenden Make-up Trend anschauen, denn vor allem Metallic ist im Kommen. Coole Nächte sind damit garantiert. Besonders beliebt in diesem Jahr ist der Lidschatten in Metallic. Egal welche Designer, alle haben sich auf die Farbe eingestimmt, ob Emilio Pucci oder Giorgio Armani. Auf den Laufstegen der Welt sieht man Modells mit kühlem Silber, Strahlendem Gold oder auch warmen Bronzetönen um die Augen. Auch mutige Frauen werden in diesem Sommer vor allem belohnt. Farben wie Flieder, Lindgrün oder Hellblau sind die Farben der nächsten Saison.

Wer sich noch etwas unsicher ist, der unterstreicht die Augen anstatt mit glänzendem Lidschatten, mit farbigen Kajalstiften. Diese sind dezenter, aber nicht weniger wirksam. Ob Lidschatten oder Kajalstift, die Metallicfarben passen zu jedem Outfit, sogar ins Büro. Für einen glamourösen Abend kombiniert man diesen Look mit dunklen Smokey Eyes. Dies wirkt atemberaubend und zieht alle Blicke auf sich. 

Einzige Regel, wer Metallic-Farben auf die Augen aufträgt, der sollte sich beim Gesamtoutfit etwas zurücknehmen und eher einfarbige Kleidung auswählen. Auch beim restlichen Make-up sollte man sich etwas zurückhalten. Entweder werden die Augen hervorgehoben oder die Lippen. Beides sieht überladen aus. Etwas Puder, Lipgloss und schwarzer Eyeliner und schon ist das Make-up 2012 fertig. 

Make-up-Künstler raten den Trend erst einmal zu Hause auszuprobieren. Wer mit Farben arbeitet, sollte ein paar Proben einplanen. Wer den Strich einmal gelernt hat, der wird jedoch beeindrucken.

 

postheadericon Mützen und Schals für den modischen Winter

© Klaus-Peter Adler - Fotolia.com

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Wenn draußen wieder wilde Winde wehen und der Regen oder sogar Schnee auf den Menschen herniederprasseln, bedarf es einer gewissen textilen Grundausstattung, um diesem bösen Einfluss etwas entgegenzusetzen. Ideal bieten sich hier Mützen und Schals an. Mützen und Schals haben aber nicht nur eine relevante Bedeutung im Kampf gegen die kalten Jahreszeiten, sondern sind auch Lifestyle-Accessoire und modischer Begleiter für jeden Tag. Schon Seemänner haben Mützen gegen Kälte und Wind getragen, damit ihre Ohren nicht unterkühlen, während sie monatelang durch die Antarktis schippern. Wer wirklich ganz vorne an der Modefront mitkämpfen will, kommt dieses Jahr nicht um eine stilsichere Mütze herum.
Viele traditionelle Modehäuser bieten eine Vielzahl von Mützen für jede Gelegenheit an. Vom klassischen Herrenschieber für das ältere Semster, über den jugendlich frechen Beanie, der nur ganz leicht den Kopf tangiert, bis hin zu Bommelmütze, sollte eigentlich für jeden Geschmack etwas zu finden sein. Auch die Preisspanne variiert von billig bis teuer. Dabei sollte vor allem darauf geachtet werden, dass ein gewisser Anteil an Elasthan mit in die meist aus Wolle gefertigten Mützen eingearbeitet wurde, da dieser verhindert, dass die Mütze nach mehrmaliger Verwendung ausleiert und nicht mehr zu gebrauchen ist.

Eine fetzige Sonderform der Mütze bilden dann noch die Harlekinsmütze, die Goa-Psy Lagenlook-Mütze aus Fleece, die Irokesenmütze und vor allem die Rastafari-Mütze, die sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Eine Mütze ist also heute weniger denn je Funktionales Kleidungsstück als ein nach außen getragener Beweis der eigenen Zugehörigkeit zu einer modischen Subkultur. Mit anderen Worten: heute sind Mützen Identitätsstiftend.

postheadericon Mode-Tipps für den Winter

© Peter Atkins - Fotolia.com

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Wie kommt man am besten stilsicher durch die kalte Jahreszeit? Die  Winter-Klamotten sollten nicht nur schön warm halten, sondern auch gut und trendig aussehen. Modebloggerinnen geben Tipps, wie man sich am besten kleidet:

Die 18-jährige Fabienne schwört auf Strickjacken und Pullover mit Zopfmuster, man kann den Look auch mit einer Bluse aufpeppen, wenn man den Kragen hervor gucken lässt. Der kann auch mit kleinen Details wie Nieten oder Perlen verziert sein, um die Kombination besonders einzigartig zu machen. Auch kuschelige Schlauchschals und Stirnbänder halten warm und ergänzen jedes Outfit perfekt. Auf was man diese Saison verzichten sollte: sogenannte “Ugg-Boots”, die zwar beliebt, aber unvorteilhaft klobig sind. 

Die 26-jährige Melanie hat an der Berufsfachschule Fahmoda ihren Abschluss in Modedesign gemacht und macht mit ihrem eigenen Label “Van Rolt” in Damenoberbekleidung. Sie empfiehlt, nicht jedem Trend hinterher zu jagen und sich lieber Teile zu kaufen, die mehr als eine Saison überleben und gleichzeitig erschwinglich sind, zum Beispiel Rollkragenpullis. Ausserdem gefallen ihr Caps, die sie mit Schals und Accessoires in leuchtenden Herbsttönen wie Dunkelrot oder Dunkelgrün kombiniert. Was für sie allerdings ein No-Go diesen Winter ist: Norwegermuster. Sie waren ein prägnanter Trend in der letzten Saison und werden oft von vielen getragen, deshalb sind sie langweilig geworden. 

Maike hat Germanistik und Italienisch studiert und arbeitet jetzt als Texterin in der Bekleidungsbranche. Für sie sind im Winter selbstgestrickte Schals der größte Trend. Sie hat sich selber Loop-Schals aus Wolle mit 20 Prozent Kaschmir- und Angoraanteil gestrickt. Ausserdem rät sie allen: Mut zur Farbe, um dem Wetter zu trotzen. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass das Outfit farblich stimmig ist. 

postheadericon H&M stellt Kollektion von Versace vor

Quelle: david_shankbone/Flickr.com

Quelle: david_shankbone/Flickr.com

Nach Karl Lagerfeld, Stella McCartney und Jimmy Choo hat jetzt auch Donatella Versace eine Kollektion für die schwedische Modekette H&M entworfen. Natürlich hat das zu einem großen Ansturm auf die Filialen gesorgt. Denn die Stücke werden bei dieser Gelegenheit etwas erschwinglicher. Jeden Herbst beglückt die Kette die Modebegeisterten mit einer Kollektion von einem Star-Designer. Die Preise dürfen dabei nicht über 300 Euro liegen. Kleider von Versace kosten sonst gerne mal bis zu 2000 Euro.Bei H&M ist die Kollektion jetzt zu haben, allerdings ist das Kontingent limitiert. Auch im Online-Shop können die Versace-Teile nur für begrenzte Zeit erstanden werden.

Am ersten Tag mit der neuen Kollektion wurden die Kunden mit Armbändchen in Gruppen eingeteilt und nacheinander in den Shop gelassen. Allerdings auch nur für 20 Minuten in denen man jedes Teil auch nur einmal kaufen durfte.

Das Geschäft mit den Designern lohnt sich. 2004 stellte Karl Lagerfeld als erster eine Kollektion für H&M vor und brachte dem Konzern ein Umsatzplus von 24 Prozent. Außedem kann H&M so immer wieder das Image aufpeppen und neue Zielgruppen ansprechen. Neben den üblichen Kund_innen kommen bei diesen Gelegenheiten auch diejenigen, die etwas mehr Einkommen haben, aber sich auch nicht teure Designer-Kleider leisten können. Außer sie hängen bei der Modekette an der Stange. Auch die Designer_innen haben viel davon, natürlich viel Geld, aber auch mehr PR. So können die großen Modelabels auch neue Kunden für sich begeistern und sie später als Kunden gewinnen, wenn sie es sich leisten können, auf H&M zu verzichten.

Noch macht das schwedische Modehaus den Luxus-Läden keine Konkurrenz. Denn ein Prêt-a-Porter-Kleid ist immernoch etwas anderes, als die Kreation für das Kaufhaus.

postheadericon Fashion-Reise nach New York

Shopping in New York © olly - Fotolia.com

Shopping in New York © olly - Fotolia.com

In New York gibt es keine geregelten Öffnungszeiten: Ein Grund mehr, warum die US-amerikanische Metrople ein Mekka für Shooping-Verrückte und Mode-Fans ist. Auch der schwache Dollarkurs und die hohe Freigrenze beim deutschen Zoll macht die Schnäppchenjagdt in der neuen Welt besonders attraktiv. Klar: Der Modecheck ist für trendbewusste New-York-Besucher natürlich unerlässlich. Auswahl gibt es in der Stadt am Hudson River mehr als genug. Doch wer nicht gerade einen New Yorker als Freund hat, wird sich wahrscheinlich damit schwer tun, die richtigen Läden und Boutiquen zu finden. Hier gibt es nun ein paar Geheimtipps!

An der 520 West 22nd Street findet sich in einem extravagant gestalteten Gebäude, das leicht an ein Raumschiff erinnert, ein nicht minder exklusives Geschäft für Herrenmode. Das “Comme des Garcons” wurde von Rei Kawakubo gegründet, der sich jedes Jahr aufs neue vornimmt, mit allen Konventionen der Mode-Welt zu brechen. Aufregend!

Im Meatpacking District, genauer an der 449 West 14th Street findet sich “Jeffrey”. Das Schuhparadies des ehemaligen Schuheinkäufers Jeffrey Kalinsky bietet vor allem teure und ausgefallen Schuhe für Damen und Herren von Welt. Interessant!

Ein Besuch in “Barneys Co-op” lohnt sich vor allem im Februar und August – dann werden nämlich bis zu 80 Prozent reduzierte Modeartikel rausgeworfen. Für viele Modefans ist das wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Barneys Designerstücke findet man an der 236 West 18th Street. Das lohnt sich!

Für Accessoires eignet sich der “Bond 07″ besonders gut: Vor allem Vintage-Uhren und Hüte gibt es hier in unterschiedlichsten Variationen. Die Tunesierin Selima Salaun bietet die exklusivsten Accessoires in wahrscheinlich ganz Amerika an der 7 Bond Street. Hübsch!

Mit der erfolgreichen Fernseh-Serie “Sex and the City” wurde Patricia Field richtig berühmt: Ihr ausgeflippter Laden bietet alles, was das Leben ein bisschen schöner macht – diese bunte Vielfalt sollte man sich nicht entgehen lassen. Man findet das “Patricia Field” an der 302 Bowery Street. Ausgefallen!


Gastautorin Katrine Poulsen

postheadericon Die Collegejacke

© Wollwerth Imagery - Fotolia.com

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In diesem Herbst erlebt ein alt bekanntes Kleidungsstück eine wahre Renaissance. Es handelt sich dabei um die Baseballjacke mit Abzeichen auf der Brust, auch Collegejacke genannt, die in dieser Saison so beliebt wie noch nie ist. Eigentlich soll sie die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Universität oder zu einem Team suggerieren. Aber trotzdem wird sie nicht selten in einigen Deseigner-Kollektionen neu interpretiert. So kommt es, dass man immer mehr Erwachsenen begegnet, die eigentlich schon längst aus dem College-Alter sind und sich trotzdem mit der beleibten Collegejacke kleiden.

 

Die Collegejacke ist meist aus fester Wolle und hat ein gestepptes Innenfutter sowie elastische Windstopper-Bündchen. Das macht die Jacke zu der perfekten Übergangsjacke für den Herbst, wenn es denn nicht regnet. Und sie lässt sich leicht kombinieren – egal ob mit Jeans, Jogginghose, Hemd oder Krawatte. Häufig wird sie von Frauen sogar zu einer Seidenbluse oder aber zum Paillettenkleidchen getragen.

 

Die heute so verbreitete Collegejacke wurde ursprünglich in Harvard entwickelt. Die ersten Jacken aus dem Jahr 1865 trugen ein geschnörkeltes “H” mittig auf der Jacke. In den Vereinigten Staaten nennt man die Jacke teilweise auch heute noch “letterman” oder “varsity jacket”. Damals bekamen ausschließlich die besten Sportler des Harvard-Baseballteams die H-Jacken. Im Gegensatz dazu wird die Jacke heute von jedermann getragen. 

postheadericon Noel Gallagher wird Schuhdesigner

Noel Gallagher, Foto: livid fiction_flickr

Noel Gallagher, Foto: livid fiction_flickr

Die Band Oasis war den Gallaghers zur Folge die größte Band der Welt. Bedenklich nur, dass diese Aussage kaum ein anderer unterschreiben kann. Nachdem Oasis sich vom Showbusiness zurückgezogen hatten, wurde es um die beiden Brüder sehr still. Vor einigen Wochen hat der untalentiertere Bruder, Noel Gallager, eine Soloplatte auf den Markt gebracht. Da diese nicht unbedingt wie ein Blitz eingeschlagen hat und Gallagher etwas mehr Promo braucht, kommt nur fast zeitgleich eine limitierte Ausgabe der Adidas-Training 72 raus. Die Sache mit der Wirbeltrommel, das hat schon mal geklappt. Bleibt abzuwarten, ob sich der limitierte Schuh auch auf die Verkaufszahlen der Platte auswirken wird. Anscheinend hat Adidas bereits im letzten Jahr Noel Gallagher Geld und zwei Tickets für ein Fußballweltmeisterschaftsfinale der Soccer City-Stadion in Johannesburg gegeben, damit dieser den Schuh designet. Wie Adidas auf Noel Gallagher kam? Nun, es ist allseits bekannt, dass der Musiker seit Ewigkeiten Adidasschuhe trägt und auch sammelt. So zieht er beispielsweise nie seine neuesten Adidas bei einem Auftritt an, weil er fürchtet, sie könnten schmutzig werden.

Weltweit soll es nur 200 der von Noel designeten Adidas-Schuhe geben. Das Besondere an den Training 72 – auf die Lasche kommt ein goldenes Noel-Bildnis. Ansonsten ist der Adidas-Schuh wie eh und je mit blauen Streifen versehen.

Neben London wird der Schuh auch in Berlin verkauft werden. Ab dem 22.10.2011 können ihn Fans von Noel Gallagher und Adidas zum Preis von 100 Euro erwerben. Die Schuhe werden in Berlin in der Torstraße 74 im No 74, verkauft werden. Diejenigen, die tatsächlich ein paar der Adidas abgreifen wollen, sollten sich auf die Lauer legen, denn schon möglich, dass die Interessenten sich bereits am Abend vor dem Verkauf vor das Geschäft legen werden. Wenn Sie mit der Idee liebäugeln, sich ebenfalls vor dem Laden zu platzieren – das No 74 öffnet erst um 12 Uhr mittags und die Nächte sind bereits sehr kühl. Wer sich nun über die Auflage ärgern mag, dem sei versichert, dass allein Noel Gallagher die geringe Anzahl produzieren lassen wollte. Vielleicht möchte er auf diese Weise besonders bleiben.

postheadericon Der Ursprung von Trachtenkleidung

Trachtenkleidung ist nicht für jeden ein Augenschmaus. Allerhöchstens zur Wiesn tragen sie alle mit einem Schmunzeln und ein bisschen Stolz. Die Tracht hat in den Großstädter nicht wirklich eine großer Bedeutung, außer in München. Da wird in Berlin lieber ein zerschnodderter Punk gesehen, als ein in Tracht gekleideter Bayer.

Trachten, Foto: buro destruct_flickr

Trachten, Foto: buro destruct_flickr

In Bayern ist die Tracht ein ganz anderes Thema. Der Bayer trägt seine Tracht mit Stolz und das seit sage und schreibe Jahrhunderten. Beeinflusst wurde sie von der spanischen Tracht, aber das darf man einem waschechten Bayer nicht erzählen. Für ihn ist die Tracht eine bayerische Tradition.

Doch woher kommt das Wort ‘Tracht’? Nun, Tracht kommt vom tragen und wurde als die ‘getragene’ Kleidung übersetzt. Eine Tracht kauft man nicht, eine Tracht fertig man selbst an. Und wenn man das Handwerk nicht beherrscht, so muss man sich jemanden aus dem Dorf suchen. Die Tracht hat überlieferte Muster und Regeln und wird in jeder Ortschaft anders getragen. Will man seinem ‘Clan’ angehören, muss man sich an diese Regeln halten.

Diese Art der Kleidung gab es bereits im 16. Jahrhundert. Sie waren schwarz und weiß. Nach und nach wurden sie farbenfroher. Die typischen Stoffe kamen damals über die Säumersteige von den Slawen.

Ca. um 1850 zogen immer mehr Bürger vom Lande bürgerliche Kleidung an, so dass die Tradition nur noch am Sonntag ausgepackt wurde.

In den letzten Jahren erfreut sich die Tracht eines Comebacks. Nicht nur zur Wiesnzeit wird die Tracht aus dem Schrank geholt, auch während des Jahres ist es eine gerngesehene Kleidung im Süden Deutschlands. Es ist eine Zeichen der Liebe und Treue zur Heimat. Und genau das ist es, was in den letzten Jahren immer beliebter wird. Aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Zeiten sehnen sich viele Menschen nach Geborgenheit und einem Zufluchtsort. Diesen finden sie in ihrer Heimat, die sie hochhalten.

postheadericon Winterstiefeltrends 2011

Ankle Boots, Foto: stan1953&kim_flickr

Ankle Boots, Foto: stan1953&kim_flickr

Auch wenn viele Menschen es noch verdrängen, der Winter kommt. Wie jedes Jahr werden Röcke und Sommerkleidchen gegen Rollkragenpullover und Wintermäntel, die Flip Flops allmählich gegen Winterstiefel eingetauscht. Wer sich vom schlechter und ungemütlicher werdendem Wetter nicht die Laune verderben lassen will, kann sich auch für diesen Winter stylish einkleiden, insbesondere die Trends der Winterstiefel sollten erläutert werden.

Der Trend schlechthin in diesem Herbst sind knöchelhohe Stiefel, sogenannte Stiefeletten oder Ankle Boots. Mit einem hohen Absatz passen sie perfekt zu fast jedem Outfit. Egal ob Röhrenjeans, Röcke mit Strumpfhosen darunter oder sogar Schlaghosen, die Ankle Boots sehen zu allem spitze aus. Wer es lieber etwas derber und pragmatischer mag, kann auf maskulin anmutende Wanderstiefel mit Schnürverschluss zurückgreifen. Man kombiniert sie mit lässigen Outfits wie Jeans und lockerem Pullover. Die Farbwahl ist eher natürlich, also erdige Töne. Bei Schnee und Eis wird man aber selbst in den Wanderstiefeln kalte Füße bekommen. Für die wirklich kalten Tagen kommen eigentlich nur Moonboots und andere kuschelige Fellstiefel in Frage. Das Gesamtoutfit wird der Stiefelwahl angepasst und ist sehr kuschelig, warm. Viel Fell oder zumindest Felloptik ist eindeutig im Trend. Moderne Moonboots aus verschiedenen High-Tech-Materialien sind sogar so konzipiert, dass man mit ihnen durch Schneelandschaften wandern könnte, ohne kalte Füße zu bekommen. Ein Muss bei Minusgraden.

Möchten Sie trotz niedriger Temperaturen nicht auf ein schickes Partydressing verzichten, so empfehlen wir Stiefel im Lackleder-Look. Auf Hochglanz poliert und richtig kombiniert sind sie der Hingucker auf jeder Après Ski Party. Sie sollte bei den Lackstiefeln nur darauf achten, das restliche Outfit etwas dezenter zu wählen, da die Stiefel bereits sehr viel Aufmerksamkeit bündeln. Wenn Sie diese Tipps beachten, kann der Winter 2011 kommen.