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Archiv für die Kategorie „Mode“

postheadericon Mützen und Schals für den modischen Winter

© Klaus-Peter Adler - Fotolia.com

© Klaus-Peter Adler - Fotolia.com

Wenn draußen wieder wilde Winde wehen und der Regen oder sogar Schnee auf den Menschen herniederprasseln, bedarf es einer gewissen textilen Grundausstattung, um diesem bösen Einfluss etwas entgegenzusetzen. Ideal bieten sich hier Mützen und Schals an. Mützen und Schals haben aber nicht nur eine relevante Bedeutung im Kampf gegen die kalten Jahreszeiten, sondern sind auch Lifestyle-Accessoire und modischer Begleiter für jeden Tag. Schon Seemänner haben Mützen gegen Kälte und Wind getragen, damit ihre Ohren nicht unterkühlen, während sie monatelang durch die Antarktis schippern. Wer wirklich ganz vorne an der Modefront mitkämpfen will, kommt dieses Jahr nicht um eine stilsichere Mütze herum.
Viele traditionelle Modehäuser bieten eine Vielzahl von Mützen für jede Gelegenheit an. Vom klassischen Herrenschieber für das ältere Semster, über den jugendlich frechen Beanie, der nur ganz leicht den Kopf tangiert, bis hin zu Bommelmütze, sollte eigentlich für jeden Geschmack etwas zu finden sein. Auch die Preisspanne variiert von billig bis teuer. Dabei sollte vor allem darauf geachtet werden, dass ein gewisser Anteil an Elasthan mit in die meist aus Wolle gefertigten Mützen eingearbeitet wurde, da dieser verhindert, dass die Mütze nach mehrmaliger Verwendung ausleiert und nicht mehr zu gebrauchen ist.

Eine fetzige Sonderform der Mütze bilden dann noch die Harlekinsmütze, die Goa-Psy Lagenlook-Mütze aus Fleece, die Irokesenmütze und vor allem die Rastafari-Mütze, die sich einer immer größeren Beliebtheit erfreut. Eine Mütze ist also heute weniger denn je Funktionales Kleidungsstück als ein nach außen getragener Beweis der eigenen Zugehörigkeit zu einer modischen Subkultur. Mit anderen Worten: heute sind Mützen Identitätsstiftend.

postheadericon Mode-Tipps für den Winter

© Peter Atkins - Fotolia.com

© Peter Atkins - Fotolia.com

Wie kommt man am besten stilsicher durch die kalte Jahreszeit? Die  Winter-Klamotten sollten nicht nur schön warm halten, sondern auch gut und trendig aussehen. Modebloggerinnen geben Tipps, wie man sich am besten kleidet:

Die 18-jährige Fabienne schwört auf Strickjacken und Pullover mit Zopfmuster, man kann den Look auch mit einer Bluse aufpeppen, wenn man den Kragen hervor gucken lässt. Der kann auch mit kleinen Details wie Nieten oder Perlen verziert sein, um die Kombination besonders einzigartig zu machen. Auch kuschelige Schlauchschals und Stirnbänder halten warm und ergänzen jedes Outfit perfekt. Auf was man diese Saison verzichten sollte: sogenannte “Ugg-Boots”, die zwar beliebt, aber unvorteilhaft klobig sind. 

Die 26-jährige Melanie hat an der Berufsfachschule Fahmoda ihren Abschluss in Modedesign gemacht und macht mit ihrem eigenen Label “Van Rolt” in Damenoberbekleidung. Sie empfiehlt, nicht jedem Trend hinterher zu jagen und sich lieber Teile zu kaufen, die mehr als eine Saison überleben und gleichzeitig erschwinglich sind, zum Beispiel Rollkragenpullis. Ausserdem gefallen ihr Caps, die sie mit Schals und Accessoires in leuchtenden Herbsttönen wie Dunkelrot oder Dunkelgrün kombiniert. Was für sie allerdings ein No-Go diesen Winter ist: Norwegermuster. Sie waren ein prägnanter Trend in der letzten Saison und werden oft von vielen getragen, deshalb sind sie langweilig geworden. 

Maike hat Germanistik und Italienisch studiert und arbeitet jetzt als Texterin in der Bekleidungsbranche. Für sie sind im Winter selbstgestrickte Schals der größte Trend. Sie hat sich selber Loop-Schals aus Wolle mit 20 Prozent Kaschmir- und Angoraanteil gestrickt. Ausserdem rät sie allen: Mut zur Farbe, um dem Wetter zu trotzen. Dabei sollte aber darauf geachtet werden, dass das Outfit farblich stimmig ist. 

postheadericon H&M stellt Kollektion von Versace vor

Quelle: david_shankbone/Flickr.com

Quelle: david_shankbone/Flickr.com

Nach Karl Lagerfeld, Stella McCartney und Jimmy Choo hat jetzt auch Donatella Versace eine Kollektion für die schwedische Modekette H&M entworfen. Natürlich hat das zu einem großen Ansturm auf die Filialen gesorgt. Denn die Stücke werden bei dieser Gelegenheit etwas erschwinglicher. Jeden Herbst beglückt die Kette die Modebegeisterten mit einer Kollektion von einem Star-Designer. Die Preise dürfen dabei nicht über 300 Euro liegen. Kleider von Versace kosten sonst gerne mal bis zu 2000 Euro.Bei H&M ist die Kollektion jetzt zu haben, allerdings ist das Kontingent limitiert. Auch im Online-Shop können die Versace-Teile nur für begrenzte Zeit erstanden werden.

Am ersten Tag mit der neuen Kollektion wurden die Kunden mit Armbändchen in Gruppen eingeteilt und nacheinander in den Shop gelassen. Allerdings auch nur für 20 Minuten in denen man jedes Teil auch nur einmal kaufen durfte.

Das Geschäft mit den Designern lohnt sich. 2004 stellte Karl Lagerfeld als erster eine Kollektion für H&M vor und brachte dem Konzern ein Umsatzplus von 24 Prozent. Außedem kann H&M so immer wieder das Image aufpeppen und neue Zielgruppen ansprechen. Neben den üblichen Kund_innen kommen bei diesen Gelegenheiten auch diejenigen, die etwas mehr Einkommen haben, aber sich auch nicht teure Designer-Kleider leisten können. Außer sie hängen bei der Modekette an der Stange. Auch die Designer_innen haben viel davon, natürlich viel Geld, aber auch mehr PR. So können die großen Modelabels auch neue Kunden für sich begeistern und sie später als Kunden gewinnen, wenn sie es sich leisten können, auf H&M zu verzichten.

Noch macht das schwedische Modehaus den Luxus-Läden keine Konkurrenz. Denn ein Prêt-a-Porter-Kleid ist immernoch etwas anderes, als die Kreation für das Kaufhaus.

postheadericon Fashion-Reise nach New York

Shopping in New York © olly - Fotolia.com

Shopping in New York © olly - Fotolia.com

In New York gibt es keine geregelten Öffnungszeiten: Ein Grund mehr, warum die US-amerikanische Metrople ein Mekka für Shooping-Verrückte und Mode-Fans ist. Auch der schwache Dollarkurs und die hohe Freigrenze beim deutschen Zoll macht die Schnäppchenjagdt in der neuen Welt besonders attraktiv. Klar: Der Modecheck ist für trendbewusste New-York-Besucher natürlich unerlässlich. Auswahl gibt es in der Stadt am Hudson River mehr als genug. Doch wer nicht gerade einen New Yorker als Freund hat, wird sich wahrscheinlich damit schwer tun, die richtigen Läden und Boutiquen zu finden. Hier gibt es nun ein paar Geheimtipps!

An der 520 West 22nd Street findet sich in einem extravagant gestalteten Gebäude, das leicht an ein Raumschiff erinnert, ein nicht minder exklusives Geschäft für Herrenmode. Das “Comme des Garcons” wurde von Rei Kawakubo gegründet, der sich jedes Jahr aufs neue vornimmt, mit allen Konventionen der Mode-Welt zu brechen. Aufregend!

Im Meatpacking District, genauer an der 449 West 14th Street findet sich “Jeffrey”. Das Schuhparadies des ehemaligen Schuheinkäufers Jeffrey Kalinsky bietet vor allem teure und ausgefallen Schuhe für Damen und Herren von Welt. Interessant!

Ein Besuch in “Barneys Co-op” lohnt sich vor allem im Februar und August – dann werden nämlich bis zu 80 Prozent reduzierte Modeartikel rausgeworfen. Für viele Modefans ist das wie Weihnachten und Geburtstag zusammen. Barneys Designerstücke findet man an der 236 West 18th Street. Das lohnt sich!

Für Accessoires eignet sich der “Bond 07″ besonders gut: Vor allem Vintage-Uhren und Hüte gibt es hier in unterschiedlichsten Variationen. Die Tunesierin Selima Salaun bietet die exklusivsten Accessoires in wahrscheinlich ganz Amerika an der 7 Bond Street. Hübsch!

Mit der erfolgreichen Fernseh-Serie “Sex and the City” wurde Patricia Field richtig berühmt: Ihr ausgeflippter Laden bietet alles, was das Leben ein bisschen schöner macht – diese bunte Vielfalt sollte man sich nicht entgehen lassen. Man findet das “Patricia Field” an der 302 Bowery Street. Ausgefallen!


Gastautorin Katrine Poulsen

postheadericon Die Collegejacke

© Wollwerth Imagery - Fotolia.com

© Wollwerth Imagery - Fotolia.com

In diesem Herbst erlebt ein alt bekanntes Kleidungsstück eine wahre Renaissance. Es handelt sich dabei um die Baseballjacke mit Abzeichen auf der Brust, auch Collegejacke genannt, die in dieser Saison so beliebt wie noch nie ist. Eigentlich soll sie die Zugehörigkeit zu einer bestimmten Universität oder zu einem Team suggerieren. Aber trotzdem wird sie nicht selten in einigen Deseigner-Kollektionen neu interpretiert. So kommt es, dass man immer mehr Erwachsenen begegnet, die eigentlich schon längst aus dem College-Alter sind und sich trotzdem mit der beleibten Collegejacke kleiden.

 

Die Collegejacke ist meist aus fester Wolle und hat ein gestepptes Innenfutter sowie elastische Windstopper-Bündchen. Das macht die Jacke zu der perfekten Übergangsjacke für den Herbst, wenn es denn nicht regnet. Und sie lässt sich leicht kombinieren – egal ob mit Jeans, Jogginghose, Hemd oder Krawatte. Häufig wird sie von Frauen sogar zu einer Seidenbluse oder aber zum Paillettenkleidchen getragen.

 

Die heute so verbreitete Collegejacke wurde ursprünglich in Harvard entwickelt. Die ersten Jacken aus dem Jahr 1865 trugen ein geschnörkeltes “H” mittig auf der Jacke. In den Vereinigten Staaten nennt man die Jacke teilweise auch heute noch “letterman” oder “varsity jacket”. Damals bekamen ausschließlich die besten Sportler des Harvard-Baseballteams die H-Jacken. Im Gegensatz dazu wird die Jacke heute von jedermann getragen. 

postheadericon Tipps für Mollige

Sie kennen das auch? Jeder Mann versichert Ihnen, Sie würden unglaublich weiblich, erotisch, anziehend aussehen. Ihr Körper ist mit seinen weiblichen Rundungen geradezu ein Symbol des Feminismus. Sie können stolz auf ihre fleischliche Hülle sein, auch wenn hier und da ein paar Kilos zu viel sitzen. Besonders am Bauch, an den Hüften und am Busen sind Sie eher kräftig gebaut. Alles kein Problem, denn Sie fühlen sich schön. Und dann stehen Sie vor den Schaufenstern, starren die dünnen Püppchen hinter den Scheiben an und bekommen ein schlechtes Gefühl. Sie sind zu dick, will Ihnen die Modeindustrie einimpfen, doch davon sollten Sie sich in keinem Fall überzeugen lassen!

Jeder Körper ist toll, so wie er von Mutter Natur geschaffen wurde. Und auch Sie werden sich modisch kleiden können und Trends mitgehen, solange Sie einige Tipps und Tricks beachten.

So gern Sie vielleicht einige Teile tragen möchten, die diesen Sommer in sind: lassen Sie besser die Finger davon und trösten Sie sich damit, dass auch extrem schlanke Frauen manche Kleidungsstücke besser weglassen, zum Beispiel Kleider, die ohne entsprechende „Busenfülle“ einfach nicht gut sitzen.

Ein absolutes Don’t sind Kurzjacken, da sie den Körper optisch zusammenschrumpfen lassen. Auch Hüfthosen können unbeliebte Pfunde markanter erscheinen lassen, als sie es in Wahrheit sind. Miniröcke sind zwar an heißen Sommertagen schön erfrischend, aber zeigen schonungslos „Puddingknie“ und stramme Oberschenkel. Der Klassiker „Querstreifen machen dick“, beansprucht absolute Geltung.

Auch glänzende Stoffe plustern den Körper optisch auf.

Was Sie in jedem Fall tragen sollten, sind fließend fallende Röcke, die über das Knie reichen. Auch Sommerkleider mit tiefem Dekolleté stehen Frauen wie Ihnen ganz ausgezeichnet. Kombinieren Sie locker fallende High-Waist-Hosen mit Tuniken oder Hemdblusen, über die Sie lässig schmale Gürtel auf den Hüften tragen.

Mit diesen Outfits werden Sie auf jeden Fall einigen dürren Damen die Schau stehlen.

postheadericon Das kleine Schwarze

Das kleine Schwarze, Foto: kleidsames_flickr

Schon in der Nachkriegszeit schrieb Christian Dior: „Das Kleine Schwarze ist ein essentielles Element der Garderobe einer Frau.“ Wie recht er damit hat und das aus vielerlei Gründen! Denn das Kleine Schwarze ist sexy, es verleiht einen unbestechlichen Look und sein schwarzer Farbton macht schlank und bringt damit unsere Stärken noch besser zur Geltung. Es es ist zeitlos und nicht aus der Mode zu bringen, es kann immer mit Accessoires kombiniert werden und bietet eine unendliche Vielzahl von Styling-Möglichkeiten ohne das man Gefahr läuft gleich geschmacklos zu wirken, wenn man es trägt.

Schon seit Jahrzehnten begleitet uns der Klassiker durch die Mode, jeder kennt es und es lässt uns in jeder Situation glänzen. Die charakteristische Eigenschaften ist eine gewisse Verwandschaft zum Etuikleid, die Länge ist maximal bis zum Knie, und es ist klassisch-elegant in schlichtem Schwarz gehalten.

Zum ersten Mal populär machte das kleine Schwarze 1926 Coco Chanel, denn sie wusste um die Wirkung des Klassikers an einer Frau und veröffentlichte ein kleines Bild in der Vogue. Im Jahre 1950 erreichte die Popularität dann aber ihren Höhepunkt als Audrey Hepburn es im Film „Frühstück bei Tiffany“ trug. Sie bezauberte in ihrer Rolle als Holly Golightly, und verlieh dem Kleid noch das gewisse Etwas.

Auch bis heute hat sich nicht viel an der Beliebtheit des Kleides geändert, es ist sogar noch universaler einsetzbar geworden. Ob als kurzes Etuikleid für ein Date und Cocktails oder die Büro-Variante mit Blazer oder ganz einfach entspannt gestyled für Uni, Shopping oder Gartenparty. Das kleine Schwarze ist immer dabei und richtig kombiniert zu jeder Gelegenheit tragbar.

postheadericon Der neue Duft von Britney Spears

Cosmic Radiance, Foto: joca madeira_flickr

Erinnern Sie sich noch an das Jahr 1998, in dem eine süße Blondine mit zarter Stimme plötzlich die Musikwelt auf den Kopf stellte? Britney Spears war damals gerade 17 Jahre alt: jung, dynamisch, unschuldig und vor allem berühmt. Ihr Hit „Ooops…I did it again“ landete auf Platz eins der Charts und auch folgende Songs wurden große Nummern.

Irgendwann wurde die kleine Britney erwachsener: ihre Lieder handelten zunehmend von erotischen Inhalten, wurden heißer, verruchter. Das Pop-Sternchen zog luftigere, knappe Kleidung an und galt seither neben ihrer Konkurrentin Christina Aguilera als Sex-Symbol.

Doch irgendwann stürzte Britney aus ihrer heilen Welt und von einem Skandal in den nächsten. Nach der Scheidung von ihrem Ehemann Kevin Federline, der Vater ihrer beiden Söhne ist, kam es zu einem heftigen Sorgerechtsstreit, in dem Spears die Nerven verlor, sich den Schädel kahl rasierte, verrückte Tattoos in ihre Haut brennen ließ und immer mehr in Alkohol- und Drogeneskapaden versank. Sie verlor das Sorgerecht für ihre Kinder, musste mehrere stationäre Aufenthalte in psychiatrischen Anstalten über sich ergehen lassen und wurde vom Gericht für unmündig erklärt, sodass ihr Vermögen seither von ihrem Vater verwaltet wird.

Doch Wunder geschehen, und so rappelte sich die inzwischen einige Kilos üppigere Sängerin wieder auf, trainierte hart ihren Körper und ihre Stimme und brachte ein Comeback-Album heraus, welcher erfolgreicher war, als Kritiker vermuteten. Auch wenn Spears nicht mehr die Pop-Ikone ist, die sie einst darstellte – sie ist in jedem Fall zurück und schreibt schwarze Zahlen.

Ihre neue Tour Femme Fatal ist stets voll besucht, auch wenn böse Zungen behaupten, die Tickets würden zum Dumpingpreis verschleudert werden. Nun bringt Britney auch ihr zweites Parfum auf den Markt: es heißt „Cosmic radiance“ und ist der Nachfolger ihres ersten Duftes „Radiance“. Sinnlich-blumig soll das Duftwässerchen sein und es ist Frauen gewidmet, die flirty, frech, selbstbewusst und lustig sind. Spears selbst trägt ihr Parfum und ist davon überzeugt, dass es ihr eine machtvolle Aura verleiht. Es ist ihr zu wünschen, dass sie damit einen weiteren Hit landet.