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postheadericon H&M stellt Kollektion von Versace vor

Quelle: david_shankbone/Flickr.com

Quelle: david_shankbone/Flickr.com

Nach Karl Lagerfeld, Stella McCartney und Jimmy Choo hat jetzt auch Donatella Versace eine Kollektion für die schwedische Modekette H&M entworfen. Natürlich hat das zu einem großen Ansturm auf die Filialen gesorgt. Denn die Stücke werden bei dieser Gelegenheit etwas erschwinglicher. Jeden Herbst beglückt die Kette die Modebegeisterten mit einer Kollektion von einem Star-Designer. Die Preise dürfen dabei nicht über 300 Euro liegen. Kleider von Versace kosten sonst gerne mal bis zu 2000 Euro.Bei H&M ist die Kollektion jetzt zu haben, allerdings ist das Kontingent limitiert. Auch im Online-Shop können die Versace-Teile nur für begrenzte Zeit erstanden werden.

Am ersten Tag mit der neuen Kollektion wurden die Kunden mit Armbändchen in Gruppen eingeteilt und nacheinander in den Shop gelassen. Allerdings auch nur für 20 Minuten in denen man jedes Teil auch nur einmal kaufen durfte.

Das Geschäft mit den Designern lohnt sich. 2004 stellte Karl Lagerfeld als erster eine Kollektion für H&M vor und brachte dem Konzern ein Umsatzplus von 24 Prozent. Außedem kann H&M so immer wieder das Image aufpeppen und neue Zielgruppen ansprechen. Neben den üblichen Kund_innen kommen bei diesen Gelegenheiten auch diejenigen, die etwas mehr Einkommen haben, aber sich auch nicht teure Designer-Kleider leisten können. Außer sie hängen bei der Modekette an der Stange. Auch die Designer_innen haben viel davon, natürlich viel Geld, aber auch mehr PR. So können die großen Modelabels auch neue Kunden für sich begeistern und sie später als Kunden gewinnen, wenn sie es sich leisten können, auf H&M zu verzichten.

Noch macht das schwedische Modehaus den Luxus-Läden keine Konkurrenz. Denn ein Prêt-a-Porter-Kleid ist immernoch etwas anderes, als die Kreation für das Kaufhaus.

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