H&M stellt Kollektion von Versace vor
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Am ersten Tag mit der neuen Kollektion wurden die Kunden mit Armbändchen in Gruppen eingeteilt und nacheinander in den Shop gelassen. Allerdings auch nur für 20 Minuten in denen man jedes Teil auch nur einmal kaufen durfte.
Das Geschäft mit den Designern lohnt sich. 2004 stellte Karl Lagerfeld als erster eine Kollektion für H&M vor und brachte dem Konzern ein Umsatzplus von 24 Prozent. Außedem kann H&M so immer wieder das Image aufpeppen und neue Zielgruppen ansprechen. Neben den üblichen Kund_innen kommen bei diesen Gelegenheiten auch diejenigen, die etwas mehr Einkommen haben, aber sich auch nicht teure Designer-Kleider leisten können. Außer sie hängen bei der Modekette an der Stange. Auch die Designer_innen haben viel davon, natürlich viel Geld, aber auch mehr PR. So können die großen Modelabels auch neue Kunden für sich begeistern und sie später als Kunden gewinnen, wenn sie es sich leisten können, auf H&M zu verzichten.
Noch macht das schwedische Modehaus den Luxus-Läden keine Konkurrenz. Denn ein Prêt-a-Porter-Kleid ist immernoch etwas anderes, als die Kreation für das Kaufhaus.