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Mokassins und College-Schuhe
Lang, lang ist es her, seit wir in Kindertagen auf dem Sofa gelümmelt und mit Winnetou mitgefiebert haben. Seither ist viel Zeit vergangen und schon lange schauen wir uns keine Western-Streifen mehr an. Eine indianische Vorliebe ist jedoch geblieben: der Mokassin.
Diese flachen Schuhe sind sehr weich und daher angenehm zu tragen. Sie bestehen aus Leder und haben keinen Absatz. Das besondere: an diesen Schuhen gibt es keine Brandsohle, was bedeutet, dass das Material des Schaftes auch die Sohle bildet.

Mokkassins, Foto: e.valentino_flickr
Mokassins gehören zu den ältesten Schuhen der Welt. Schon die nordamerikanischen Ureinwohner trugen diese Modelle, wohl aber ohne um den Stylingwert dieser Treter zu wissen.
Heutzutage gibt es sie in vielen Variationen: mit geflochtenen Lederschnüren als Verzierung oder bestickt mit bunten Glasperlen. Auch Männer tragen diese Schuhe heute wieder. Sie vervollkommnen einen jeden Ethno-Look und passen zu natürlichen, schlichten Outfits.
Daher sollte man sie mit einfachen, groben Materialien wie Jeans oder langen Baumwollkleidern kombinieren. Eine Ledertasche in der Farbe der Mokassins rundet das Outfit ab. Übertreiben Sie jedoch nicht, wenn Sie den Hippie-Stil nachmachen wollen. Weniger ist oft mehr. Sonst wirken Sie mit Federohrringen und Lederhaarband eher verkleidet als gestylt aus.
Ein weiterer Trend dieser Saison: College-Schuhe!
Diese wurden das erste Mal in den 30-er-Jahren populär, wo sie an amerikanischen Universitäten getragen wurden. Erst in den 50-ern kamen die flachen Halbschuhe mit Mini-Absatz nach Deutschland und wurden vor allem in den wilden 80-ern mit bunten Söckchen kombiniert.
Zum College-Schuh passt ganz klassisch der Preppy-Look: versuchen Sie, so streberhaft wie möglich auszusehen. Also gehören Cardigan, Bundfaltenhose und Brille unbedingt dazu. Aber auch zur Shorts oder zur schmalen 7/8-Hose wirken die College-Schuhe total elegant.